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Archive for 5. oktober 2009

Panteren

Dens blikk er blitt så sløvet under ferden
langs gitteret at det mottar ikke lenger.
Det er som om det fantes tusen stenger
og bak de tusen stenger ingen verden.

Dens gang er myk, og smidig sterkt er skrittet
når den i sammentrengte ringer går
som i en dans av kraft omkring en midte
hvor en bedøvet, mektig vilje står.

Iblant kan sløret foran dens pupill
gli lydløst opp. Et bilde den fornemmer,
går gjennom kroppens anspent stille lemmer
og er i hjertet ikke lenger til.

* * * * * *

Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf—. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille—
und hört im Herzen auf zu sein.

– Rainer Maria Rilke, Der Panther (1907)

Panteren_en bedøvet, mektig vilje står

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